Die gute Wohlfahrt in Dänemark - Ringkøbing-Skjern

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Krankenversicherung

Dänemark hat ein umfassendes Volksgesundheits- und Krankenversicherungssystem, das freie ärztliche Hilfe und freie Behandlung im Krankenhaus anbietet.

Wenn du in Dänemark arbeitest und dich im Land legal aufhältst, bist du durch die generelle dänische Krankenversicherung abgesichert. Nach der Einreise ins Land musst du aus einer Liste über praktizierende Ärzte einen Arzt auswählen. Du erhältst auch einen nationalen Krankenversicherungsausweis, „Det gule sundhedskort“, einen Beweis dafür, dass du durch die öffentliche Krankenversicherung abgesichert bist.  Die Karte enthält deine Daten und den Namen deines Arztes.

 

 

Grundsätzlich ist dein Arzt für deine ärztliche Betreuung zuständig. Er kann gegebenenfalls auf Spezialisten oder auf die Behandlung im Krankenhaus verweisen.

Der Arzt, den man auch oft als „Familienarzt“ bezeichnet, hat verschiedene Regeln für Terminvereinbarung, Telefonzeiten u.ä.. Außerhalb der normalen Arbeitszeit informiert ein Anrufbeantworter normalerweise über den Kontakt zu einem Notarzt.

Bei schweren Unfällen und akuter Krankheit: 112 wählen.

Kinder sind bis zu ihrem vollendeten15. Lebensjahr durch die Krankenversicherung ihres Vaters oder ihrer Mutter abgesichert. Danach erhalten sie ihren eigenen Krankenversicherungsausweis und haben das Recht, ihren eigenen Arzt auszuwählen.

Du musst die gelbe Gesundheitskarte immer mitbringen, wenn du dich an den Arzt, das Krankenhaus oder bei anderen Gesundheitsangeboten meldest. Auch beim Zahnarzt oder Physiotherapeuten, deren Behandlung teilweise von öffentlicher Hand finanziert wird, musst du die gelbe Karte mitbringen.

 

 

Die gelbe Gesundheitskarte kannst du in vielen Fällen als Nachweis verwenden, u.a. in den Bibliotheken der Ringkøbing-Skjern Kommune, wo die gelbe Karte als Bibliotheksausweis gilt.

Du kannst auf Englisch mehr lesen über das dänische Gesundheitssystem HIER. Hier findest du auch Auskünfte über die Möglichkeiten für Dolmetscherhilfe.

Verwende Google Translate für die deutsche Übersetzung.

Ioana und Sorin

 

Alle haben uns sehr freundlich willkommen geheißen

„Wir lieben unser Land Rumänien, aber jetzt mögen wir auch Dänemark sehr, und es ist jetzt unser Zuhause geworden“, sagt der 37-jährige Sorin Ungureanu, der sich mit seiner Frau Ioana und ihren beiden Kindern so gut eingelebt haben, dass sie im Herbst 2017 ihr Traumhaus in Borris gekauft haben. Borris ist ein Dorf mit ca. 800 Einwohnern. 

„Wir wohnen hier seit 2011 und unsere Kinder sind – so wie wir Erwachsene allmählich auch – in der örtlichen Gemeinschaft voll integriert. Die Einwohner des Dorfes haben uns sehr freundlich willkommen geheißen. Alle sind bereit, uns zu helfen, und wir wohnen hier sehr gern“, sagt Sorin und lächelt seinen dänischen Freund, Erling Søndergaard, zu. Er hat der Familie mit dem Kauf des Hauses geholfen und nimmt als Freund der Familie am Gespräch darüber teil, warum Sorin und Ioana nach Dänemark kamen, und wie sie sich als ausländische Familie in der Ringkøbing-Skjern Kommune befinden.

„Wir haben euch auch gern. Wir spüren ja, dass ihr gern hier lebt, und ihr habt auch selbst viel dafür getan, ein Teil der Gemeinschaft zu werden“, betont Erling und weist darauf hin, dass Sorin u.a. eine Turngruppe für Väter mit Kindern und eine Tischtennismannschaft geleitet hat.

Ioana und Sorin - Lesen Sie die ganze Geschichte hier

 

Johanna und Malte

 

Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Nordsee - ein guter Lohn – rechtzeitig ausbezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Grossstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommen die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch.

Johanne und Malte - Lesen Sie die ganze Geschichte hier