Deutscher Krankenpfleger in der Ringkøbing-Skjern Kommune

Triff Andreas und Kathrin

Es ist sehr attraktiv, deutscher Krankenpfleger in der Gemeinde Ringkøbing-Skjern zu sein. Hier wird Wert auf den beruflichen Hintergrund der Mitarbeiter gelegt. Es gibt gute Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung. Und das sorgt für große Zufriedenheit im Job. Das sagen zwei Deutsche, die gerne im Gesundheits- und Pflegebereich der Gemeinde Ringkøbing-Skjern arbeiten.

Kathrin Terkelsen begann als Vertretung in der häuslichen Pflege und ist jetzt Manager eines Pflegezentrums und der häuslichen Pflege in Hvide Sande. Andreas Fritz Hopf hat unter anderem eine Ausbildung zum Wundpfleger absolviert und arbeitet nun als Teil eines Akutteams, das den gesamten Gesundheits- und Pflegebereich in der Gemeinde Ringkøbing-Skjern abdeckt. 

 

Andreas Fritz Hopf kam 2007, mit 20 Jahren Erfahrung als Krankenpfleger in Hamburg, nach Ringkøbing.

 

”Es ist viel einfacher, in hier eine Ausbildung zu erhalten, wenn man ein berufliches Interesse hat und mehr Wissen aufbauen möchte. Ich fühle mich auch privilegiert, weil man hier bei neuen Aufgaben mehr auf den beruflichen Hintergrund schaut, als darauf, woher man kommt", sagt Andreas. 

 

Freiheit mit Verantwortung

Andreas erzählt zudem, dass es ein deutlich höheres Gehalt als in Deutschland gibt. Aber es sind die flexiblen Bedingungen und das Arbeitsumfeld, die ihn dazu gebracht haben, das Leben als deutscher Krankenpfleger in der Gemeinde Ringkøbing-Skjern wirklich zu schätzen.  

"Ich erlebe hier, dass man Freiheiten und auch Verantwortung hat und bin zufriedener mit meinem Beruf, seitdem wir nach Dänemark gezogen sind. Das ist ein gutes Gefühl. Ich werde beruflich mehr herausgefordert, habe mehr Einfluss auf den Alltag und es liegt mehr Fokus auf der Kernaufgabe", erklärt Andreas.

 

Schnell einen Job bekommen und gleichzeitig Dänisch lernen

Andreas war sehr besorgt über seine Arbeitsmöglichkeiten, als die Familie 2007 nach Ringkøbing zog, da seine Frau Karen einen Job beim Windturbinen-Riesen Vestas bekommen hatte.

”Es gab nur ein kleines Krankenhaus. Es war gerade eine Finanzkrise. Und ich konnte die Sprache nicht. Ich war daher beunruhigt und unsicher wegen meiner finanziellen Lage”, erzählte Andreas. Er hatte bereits 20 Jahren Erfahrung als Krankenpfleger, immer im selben Krankenhaus in Hamburg, als er mit einigen Umwegen nach Dänemark kam.

Andreas kam jedoch durch Kontakte bei Vestas relativ schnell in Verbindung mit dem dänischen Krankenhaussystem und der Rekrutierung deutscher Pflegekräfte. Er bekam eine Anstellung in Viborg und Holstebro, während er gleichzeitig, an der Sprachschule, die dänische Sprache erlernte. Seit 2013 ist Andreas in der häuslichen Pflege in der Gemeinde Ringkøbing-Skjern beschäftigt. Hier hat er sich zudem zum Wundpfleger ausbilden lassen und zuletzt die häusliche Akutpflege mit aufgebaut, die die gesamte Kommune betreut. 

 

Andreas hat ein Akutteams mit aufgebaut, das für die gesamte Kommune zuständig ist. Ringkøbing-Skjern Kommune ist geographisch Dänemarks größte Kommune mit fast 1.500 Quadratkilometern, dadurch verbringt man auch einige Zeit auf der Straße.

 

Glücklich über die Natur und das Leben in einem Dorf

Andreas lebt mit seiner Frau Karen und der gemeinsamen Tochter im Dorf Velling. Velling liegt am Ringkøbing Fjord, nur wenige Kilometer von der Stadt Ringkøbing entfernt. Die Familie hatte es leicht, sich in die dänische Gesellschaft zu integrieren und ist glücklich über die Natur.

”Wenn man ein Kind hat, kennt man schnell viele Leute, und in einer kleinen Gemeinde wie Velling sollte man mindestens zehn Vereinen angehören. Und ich möchte auch die Landschaft erwähnen, in der ich die Natur immer noch wie ein Tourist erlebe", fügt Andreas hinzu.

 

Andreas ist hier mit dem Fahrrad auf dem Weg von Velling, seinem Wohnort, nach Ringkøbing, von wo aus er als Krankenpfleger des Akut-Teams, die gesamte Kommune Ringkøbing-Skjern abfährt. 

 

Deutsche Leiterin des Pflegeheims in Hvide Sande

Kathrin ist die andere deutsche Krankenpflegerin, die sich als Mitarbeiterin der Ringkøbing-Skjern Kommune wohlfühlt. Sie ist seit zwei Jahren die Leiterin des Fjordglimt Senioren Centers und der häuslichen Pflege in Hvide Sande.

”Man verdient mehr und hat bessere Arbeitsbedingungen an einem flexiblen Arbeitsplatz, an dem das Vertrauen in die Mitarbeiter größer ist. Und der Chef frühstückt zusammen mit dem Personal! Das passiert in Deutschland nicht", sagt Kathrin.

 

In Dänemark ist es völlig normal, dass der Chef mit den Mitarbeitern Mittag isst, so wie Kathrin es hier im Seniorenzentrum in Hvide Sande macht.

 

Kathrin kam im Herbst 2008 nach Dänemark, als die Wirtschaftskrise nur begrenzte Beschäftigungsmöglichkeiten bot.

”Aber ich bekam eine Stelle als Vertretung und arbeitete mich von dort aus nach oben”, sagt Kathrin. Heute ist sie, durch einen Leadership-Talent-Prozess, Leiterin von rund 80 Mitarbeitern und macht zurzeit eine Akademieausbildung, mit einem Master-Abschluss in der öffentlichen Verwaltung.

 

Bildungs- und Karrieremöglichkeiten

"Ich hätte in Deutschland nicht die gleichen Karrierechancen gehabt. Mit 44 Jahren wäre ich nicht so an eine Universität gekommen, wie ich es jetzt bin", erklärt Kathrin:

”In Dänemark hat man viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und gehört zu werden, solange man sich engagiert. Zum Beispiel war ich im Folketing, um mit Gesundheitssprechern der Parteien über die Demenzbehandlung zu sprechen. Wenn du die Sprache sprichst, die Kultur kennst und lächelst, dann kannst du weit kommen."

 

Kathrin unterhält sich hier mit einer der Bewohnerinnen des Pflegezentrums in Hvide Sande

 

Möchtest du mehr erfahren?

Möchtest du mehr über deine Möglichkeiten erfahren? Du kannst hier ein WEBINAR ansehen in dem du mehr über die Stellenangebote im Gesundheits- und Pflegebereich erfährst.

Wenn du spezielle Fragen hast, wende dich gerne an: Sundhed & Omsorg, Ringkøbing-Skjern Kommune, Christina Aae Henriksson per Mail.

 

Ioana und Sorin

 

Alle haben uns sehr freundlich willkommen geheißen

„Wir lieben unser Land Rumänien, aber jetzt mögen wir auch Dänemark sehr, und es ist jetzt unser Zuhause geworden“, sagt der 37-jährige Sorin Ungureanu, der sich mit seiner Frau Ioana und ihren beiden Kindern so gut eingelebt haben, dass sie im Herbst 2017 ihr Traumhaus in Borris gekauft haben. Borris ist ein Dorf mit ca. 800 Einwohnern. 

„Wir wohnen hier seit 2011 und unsere Kinder sind – so wie wir Erwachsene allmählich auch – in der örtlichen Gemeinschaft voll integriert. Die Einwohner des Dorfes haben uns sehr freundlich willkommen geheißen. Alle sind bereit, uns zu helfen, und wir wohnen hier sehr gern“, sagt Sorin und lächelt seinen dänischen Freund, Erling Søndergaard, zu. Er hat der Familie mit dem Kauf des Hauses geholfen und nimmt als Freund der Familie am Gespräch darüber teil, warum Sorin und Ioana nach Dänemark kamen, und wie sie sich als ausländische Familie in der Ringkøbing-Skjern Kommune befinden.

„Wir haben euch auch gern. Wir spüren ja, dass ihr gern hier lebt, und ihr habt auch selbst viel dafür getan, ein Teil der Gemeinschaft zu werden“, betont Erling und weist darauf hin, dass Sorin u.a. eine Turngruppe für Väter mit Kindern und eine Tischtennismannschaft geleitet hat.

Ioana und Sorin, lies die ganze Geschichte hier

 

Iwona og Jarek

 

Die Natur und viele Möglichkeiten für Kinder gaben den Ausschlag

Das Wichtigste bei der Wahl der Ringkøbing Skjern Kommune in Dänemark als Wohnort, sind die guten Bedingungen für Kinder und die schöne Natur, heben Iwona und Jarek hervor, wenn sie über ihre Wahl des Wohnortes reden. Iwona und Jarek wohnen seit zwei Jahren zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn Diego und Jareks Kindern Manuel und Karolina in Finderup.

”Die Kindergärten und Schulen sind wirklich gut. Sie tun viel dafür, dass die Kinder sich gut entwickeln. Die Kinder arbeiten unter anderem mit Holz und kochen zusammen, auch wenn es manchmal etwas gefährlich ist, dass sie mit Messern hantieren. Ausserdem kommen sie sehr viel raus in die Natur und das bei jedem Wetter. Das ist so gesund für die Kinder”, sagt Iwona.

”Aber das Beste ist, dass man hier auch gut leben kann, man arbeitet und arbeitet nicht nur, sondern arbeitet um in der Freizeit gut leben zu können.” Sagt Iwona und Jarek stimmt ihr zu. Er kam hier nach Dänemark um zu arbeiten, da er als selbstständiger Automechaniker mit Baufirma bis jetzt immer nur gearbeitet hat und es trotzdem mehr schlecht als recht zum Leben reichte. Außerdem hatte er keine Freizeit.”

Iwona og Jarek, lies die ganze Geschichte hier