Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Ringkøbing-Skjern Kommune eignet sich für Kinder und Erwachsene

Gute Arbeitsbedingungen geben Platz für ein gutes Familienleben 

Die Nordsee - ein guter Lohn – rechtzeitig ausbezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Grossstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommen die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch. Wenn keine Gäste im Haus sind, wird untereinander Deutsch gesprochen. Wie ihre Eltern ist Rea sprachlich begabt. Im Augenblick lernt sie Englisch, so dass sie auf der nächsten Ferienreise - die in die USA geht – am Gespräch teilnehmen kann.

Nach gut einem halben Jahr in einer Mietwohnung, hat die Familie ihr erstes kleines Haus in Hvide Sande gekauft. Als sie dann ihr Kind bekamen, kauften sie ihr jetziges Haus mit einem schönen Garten und viel Platz für Kinder und Gäste.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Ein guter Ort für Kinder

Dänemark ist ein richtig guter Ort für Kinder. Beispielsweise gibt es in der Ringkøbing-Skjern Kommune eine Garantie dafür, dass die Kinder in einer Tagespflege oder Tagesinstitution gut betreut werden, während man arbeitet, hebt das Ehepaar hervor.

„Hier gibt es gute Kindergärten, sie sind nicht teuer, und überall findet man spannende Spielplätze für die Kinder. Hier werden wir auch nicht schief angesehen, wenn Rea mit uns ins Restaurant kommt. Viele Restaurants in Dänemark haben sogar Spielecken für die Kinder. Dänemark ist überhaupt ein guter Ort für Kinder“, sagt Johanna und erklärt, dass die Einstellung zu Kindern ganz anders ist als in Deutschland.

„In Deutschland sollten die Kinder am liebsten nur gesehen und nicht gehört werden. Als Frau ist es fast unmöglich, auf dem Arbeitsmarkt Karriere zu machen, wenn man auch Kinder haben möchte. Fast keine weiblichen Akademiker bekommen Kinder, teils weil sie viel arbeiten, teils weil sie riskieren, den Job zu verlieren oder einen schlechteren zu bekommen, wenn sie nach der Geburt notwendigerweise eine Weile vom Arbeitsplatz wegbleiben müssen. Obwohl die deutsche Gesellschaft allmählich erkennt, dass dies ein Problem ist, geht es allzu langsam damit, für alle Kinder eine gute Betreuung zu finden", sagt Johanna.

 

Der Lohn der Deutschen ist zu gering

„Das Problem ist auch, dass die Löhne und Gehälter in Deutschland zu gering sind. Beispielsweise verdient ein ungelernter Friseur im Monat nur 450 Euro und ein Fabrikarbeiter zirka 2.200 Euro“, sagt Johanna und weist darauf hin, dass die Kinderfamilien generell zu den am schlechtesten entlohnten gehören. Im Prinzip müssen sie vom Lohn des Vaters leben, so dass die Mutter die Kinder selbst betreuen kann. Daneben muss sie aber oft drei-vier kleine Jobs haben, damit die Familie über die Runden kommt.

So waren es auch die Lohnverhältnisse in Berlin, die dazu geführt haben, dass Malte und Johanna umgezogen sind. Malte war Abteilungsleiter eines anerkannten Werbebüros in Berlin. Die Arbeit war spannend und herausfordernd. Grundsätzlich war das Gehalt auch in Ordnung, wurde aber selten rechtzeitig ausgezahlt. In der Regel erst nach vielen Erinnerungen, oder wenn es Malte gelang, den Chef direkt in die Bank mitzuschleppen.

Johanna war Geschäftsführerin einer Spezialbuchhandlung in Berlin und war mit ihrer Arbeit ganz zufrieden. Dennoch forderte sie Malte dazu auf, sich um einen neuen Job zu bewerben. Sie kommen beide aus kleineren Städten und hatten damit gerechnet, nur vier bis fünf Jahre in der Großstadt zu bleiben. Aber erst nach neun Jahren begannen sie, die Jobmöglichkeiten in Süd- und Westdeutschland auszuloten. Beide möchten aber gern am Wasser wohnen. Deshalb zog es sie an die Nordsee.

„Wir genießen, jeden Tag so nahe dem Wasser zu sein“, sagt das Ehepaar, das auch zwei Hunde hat, die die Touren in den Dünen und am Meer lieben.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Alles ging sehr schnell

”Eigentlich war es ein Zufall, der uns hierher gebracht hat. Im Sommer 2008 hatten wir ein paar Tage Urlaub in Hvide Sande gemacht und hatten auch probiert, ein bisschen Dänisch zu lernen, so wie wir früher auch gern Japanisch lernen wollten. Wir waren nicht, wie viele andere Deutsche, jahrelang Stammgäste in Dänemark. Dass wir in ein anderes Land umzogen – daran dachten wir eigentlich nicht besonders viel. Es ging alles sehr schnell“, sagt Johanna.

„Das war wohl auch ganz gut, denn viele überlegen den Umzug so lange, dass sie ihn wegen zu vieler potentieller Hindernisse aufgeben. Es wird allzu kompliziert. Wir sind bloß umgezogen“, sagt sie und erzählt, dass ihre Familien sich dafür viele Sorgen darüber machten, dass sie in ein anderes Land umzogen.

„Sie fühlten beinahe, wir wären in einen anderen Erdteil umgezogen. Aber wie wir sagten - es sind nur 250 km von der Grenze. Wenn wir nach Süddeutschland umgezogen wären, wären es vielleicht 6-700 km nach Hause. Das ist kein großer Unterschied. Berlin hat rund fünf Millionen Einwohner, Dänemark dasselbe. Sie leben hier bloß weiter auseinander. Wenn wir beispielsweise nach Aarhus fahren, dauert es tatsächlich nicht länger, als aus Berlin wegzukommen“, erzählt Johanna lächelnd.

Es ist leicht, die Familie in Deutschland zu besuchen, und die Familie hat auch viel öfter den Weg nach Hvide Sande gefunden.

„Schon im ersten Jahr hatten wir mehr Besuche als insgesamt in den neun Jahren in Berlin“, fügt Malte hinzu.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Im Laufe von wenigen Wochen hatten beide einen Job und waren umgezogen

Es ging sehr schnell, als das Ehepaar  Malte und Johanna nach Hvide Sande umzog. Malte hat im September 2008 im Internet ca. 15 private Unternehmen an der Nordseeküste gefunden, mit denen er sich in Verbindung setzte, und die ihm positiv begegneten. Schon nach wenigen Tagen war er erst zu einem persönlichen Gespräch in einer Firma in Esbjerg und kurz danach zu einem Gespräch in der Firma Apollo Media in Hvide Sande eingeladen. Für den Chef von Apollo Media und Malte war es sofort ein Match, und Malte arbeitet heute immer noch für Apollo Media. Am 3. Oktober wurde der Arbeitvertrag unterschrieben, und Maltes Chef hat damit geholfen, eine dänische CPR-Nummer und eine Steuerkarte zu bekommen, sowie eine Mietwohnung in der Kleinstadt zu finden.

Johanna hat u.a. eine deutsche Handelsausbildung und kann, wie sie selbst sagt, ein Geschäft führen und jedwede Ware verkaufen. Als erstes hat sie den Porzellanladen und Küchenausstatter Inspiration in Ringkøbing aufgesucht und wurde dort sofort angestellt, als sie und ihr Mann am 3. Oktober Hvide Sande besuchten. Wäre es nach der Chefin gegangen, hätte sie direkt am folgenden Tag begonnen. Sie einigten sich aber auf den 1. November. Im Laufe von nur drei hektischen Wochen mussten Johanna und Malte ihre Jobs in Berlin kündigen und die meisten Möbel verkaufen. Schon am 27. Oktober waren sie zurück in Hvide Sande.

 

Dänisch haben sie im Selbststudium gelernt

Die beiden kannten nur wenige dänische Worte. Deshalb musste Johanna im Weihnachtshochbetrieb mit Händen, Füssen und auf Englisch und Deutsch die Kunden bedienen. Malte kam am Anfang ohne viel Dänisch durch, da der Chef selbst den Kundenkontakt hatte. Das Ehepaar sah aber Dänisch lernen als eine Herausforderung, und heute sprechen beide fließend Dänisch.

„Ganz entscheidend war, dass wir kein deutsches Fernsehen mehr sahen. Wir wollten nur dänisches Fernsehen und ausländische Filme mit dänischen Untertiteln sehen“, sagt Malte. Besonders Johanna hat sich auch im Vereinsleben engagiert, um die Sprache in der Praxis zu lernen. So war sie beispielsweise in einem Strickklub und arbeitete ehrenamtlich im Museum Bork Hafen.

Vom gratis Angebot, Dänisch zu lernen, haben sie nur ein wenig Gebrauch gemacht.

„Meine Klassenkameraden hatten viele verschiedene Hintergründe, und der Unterricht beschäftigte sich hauptsächlich mit dänischer Kommunikation. Das war für mich reine Zeitverschwendung, da ich ja den ganzen Tag mit meinen Kunden Dänisch sprechen musste. Um ein korrektes Dänisch zu lernen, musste ich mich mit der grundlegenden dänischen Grammatik vertraut machen. Das konnte ich besser selbst“, sagt Johanna, die meint, dass es für Zuzügler sehr wichtig ist, Dänisch zu lernen.

„Man kommt vielleicht mit Deutsch und Englisch durch, es wird aber sehr langweilig, wenn man nur mit anderen Deutschen zusammen sein kann und z.B. am Arbeitsplatz am Gespräch über Kinder und andere Themen nicht teilnehmen kann“.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Flexible Arbeitsverhältnisse

Als Johanna ein Kind bekam, suchte sie nach einer neuen Arbeit. Jetzt arbeitet sie 31 Stunden pro Woche, und statt langen und späten Ladenöffnungszeiten hat sie jetzt bei der Ferienhausvermietung Westerland.dk in Søndervig einen Job mit so günstigen Arbeitszeiten, dass sie die meisten Tage Rea früh vom Kindergarten abholen kann.

Es ist schön, solche Arbeitsverhältnisse zu haben, hebt sie hervor. Und Malte betont, dass es auch an seinem Arbeitsplatz eine positive Einstellung gegenüber der Familie und eine Flexibilität gibt, wenn er Rea in der Freizeit, z.B. zum Sport begleitet. Sie genießen beide, dass sie für Freizeit und Familie viel Zeit haben.

„In Berlin gingen wir an fast allen Arbeitstagen ins Restaurant, weil wir bis spät abends arbeiten mussten. Wir schafften nicht, das Abendessen selbst vorzubereiten“, sagt Malte.

In ihrer Arbeit in der Ferienhausvermietung kann Johanna im Kontakt mit den Kunden aus ihrer deutschen Muttersprache Nutzen ziehen. Sie arbeitet u.a. auch mit Marketing und hat dazu beigetragen, dass die Firma auf Ferienmessen in Deutschland vertreten ist.

Maltes Arbeit umfasst die Webentwicklung und das Design von sowohl großen als auch kleineren Webseiten. Außerdem designt und entwickelt er Werbekampagnen im Druckbereich, sowohl als Anzeigen, sowie auch für große Plakatierungsprojekte. Am Anfang fiel es ihm aber schwer, sich an die dänischen Arbeitszeiten zu gewöhnen. Noch immer macht er am liebsten eine Aufgabe fertig, auch wenn er dafür etwas länger arbeitet. Dafür kann er dann an anderen Tagen flexibel früher nach Hause.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Dass viele Dänen sehr pünktlich von der Arbeit nach Hause gehen, hat speziell am Anfang auch Johanna gewundert. „Ich finde es schwierig zu verstehen, dass man mit einer Aufgabe aufhört, obwohl man sie im Laufe von fünf Minuten hätte fertig machen können“, sagt Johanna und lächelt, wenn sie erzählt, dass sie sich ein bisschen über die Höflichkeit der Dänen ärgert, wenn es um Effektivität handelt. „Ich sage z.B. oft nur „Gib mir den Teller“, wenn wir am Tisch sitzen. Ein Däne würde ja immer höflich sagen: „Bitte, sei so nett, mir den Teller zu reichen.“

„Ich habe mich aber daran gewöhnt und finde es auch toll und ganz natürlich z.B. „vielen Dank“ zu sagen, wenn die Kassiererin die Waren schön einpackt. In Deutschland wird man fast schief angesehen, wenn man sich in diesem Zusammenhang bedankt. Die Kassiererin würde denken: Was ist los? Ich tue bloß meine Arbeit“, sagt Johanna und erklärt, dass genau die Höflichkeit und das große Vertrauen der Dänen zu einander und zu den Behörden sie positiv überrascht hat.

Malte nickt: „Hier zu Lande haben wir großes Vertrauen z.B. zu den Steuerbehörden, und der Kontakt zu den öffentlichen Behörden ist unkompliziert. Wir haben nicht wie in Deutschland Angst vor dem Staat und sind auch nicht sehr kritisch gegenüber den öffentlichen Behörden. In Deutschland rechnen viele damit, dass sie betrogen werden, und es gibt viel Bürokratie.“

„Einmal, am Anfang hier in Dänemark hatten wir große Angst, weil die Bank uns plötzlich angerufen hat und uns zu einer Besprechung eingeladen hat. Wir konnten es nicht verstehen, waren aber sicher, dass wir etwas falsch gemacht hatten. Und dann wollten sie uns nur als einen Service über die Möglichkeiten einer Rentenversicherung informieren“, fügt Johanna hinzu.

Malte möchte noch etwas hervorheben, was er in Hvide Sande und Dänemark positiv findet: „Es ist viel leichter, hier einzukaufen! Die Auswahl an Lebensmitteln und anderen Waren für den täglichen Gebrauch ist viel geringer. Hier muss ich nicht vor acht Meter breiten Regalen stehen und zwischen allerlei Waren wählen, wenn ich nur ein Glas eingelegte Gurken kaufen möchte. Hier gibt es vielleicht nur fünf bis zehn verschiedene Sorten, und ich vermisse die unnötig große Auswahl überhaupt nicht“, sagt Malte lächelnd.

 

Foto: Ralf Andersen

 

Herausforderungen erwünscht

Für Johanna und Malte sind Arbeit, Kind, Haus und normale Freizeitaktivitäten nicht genug. Das Paar mag Herausforderungen und lernt gerne Neues kennen. Deshalb schließt Johanna im Augenblick durch Fernunterricht in Deutschland eine Ausbildung zum Tourismusfachwirt ab. Welche Ausbildung sie danach machen will, überlegt sie jetzt.

Malte nutzt gern die schöne Natur Westjütlands in seiner Freizeit und hat deshalb sein altes Hobby als Angler wiederaufgenommen. Am liebsten angelt er an den dänischen Put & Take Seen. Durch seine Suche nach neuen und guten Seen entdeckte er schnell, dass es im Internet darüber oft nur veraltete und unzureichende Informationen gab. Er hat daher Hobby und Beruf verknüpft und eine eigene Webseite – www.angelsee.info – entwickelt. Hier können deutsche Touristen Informationen über Put & Takes in Westjütland finden. Im letzten Jahr hat er die Informationen auf der Webseite auf ganz Dänemark ausgeweitet, und er spielt mit dem Gedanken, ein ähnliches Projekt für deutsche Angelseen zu verwirklichen.

 

Mehr Informationen über den Umzug nach Hvide Sande in Dänemarks größter Kommune, Ringkøbing-Skjern, findest du auf www.flytmodvest.dk

 

Fakten über Hvide Sande:

Mit seiner einzigartigen Lage mitten zwischen der Nordsee und dem Ringkøbing Fjord ist Hvide Sande der optimale Ort, wenn man nahe dem Wasser wohnen möchte.

Hvide Sande ist ein kleiner Hafenort mit gut 3.000 Einwohnern, hat aber besonders im Sommer viel mehr Gäste. Hvide Sande ist die fünfgrößte Stadt der Ringkøbing-Skjern Kommune, die Dänemarks größte Kommune ist.

Iwona og Jarek

 

Die Natur und viele Möglichkeiten für Kinder gaben den Ausschlag

Das Wichtigste bei der Wahl der Ringkøbing Skjern Kommune in Dänemark als Wohnort, sind die guten Bedingungen für Kinder und die schöne Natur, heben Iwona und Jarek hervor, wenn sie über ihre Wahl des Wohnortes reden. Iwona und Jarek wohnen seit zwei Jahren zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn Diego und Jareks Kindern Manuel und Karolina in Finderup.

”Die Kindergärten und Schulen sind wirklich gut. Sie tun viel dafür, dass die Kinder sich gut entwickeln. Die Kinder arbeiten unter anderem mit Holz und kochen zusammen, auch wenn es manchmal etwas gefährlich ist, dass sie mit Messern hantieren. Ausserdem kommen sie sehr viel raus in die Natur und das bei jedem Wetter. Das ist so gesund für die Kinder”, sagt Iwona.

”Aber das Beste ist, dass man hier auch gut leben kann, man arbeitet und arbeitet nicht nur, sondern arbeitet um in der Freizeit gut leben zu können.” Sagt Iwona und Jarek stimmt ihr zu. Er kam hier nach Dänemark um zu arbeiten, da er als selbstständiger Automechaniker mit Baufirma bis jetzt immer nur gearbeitet hat und es trotzdem mehr schlecht als recht zum Leben reichte. Außerdem hatte er keine Freizeit.”

 

Iwona og Jarek - Lesen Sie die ganze Geschichte hier

 

Johanna und Malte

 

Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Nordsee - ein guter Lohn – rechtzeitig ausbezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Grossstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommen die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch.

Johanne und Malte - Lesen Sie die ganze Geschichte hier