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Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis

Wie du eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis bekommst, hängt ausschließlich davon ab, aus welchem Land du kommst.

 

Staatsbürger aus den nordischen Ländern

Bürger aus anderen nordischen Ländern können frei nach Dänemark umziehen um zu arbeiten, zu studieren oder sich im Land aufhalten. Du musst dich nur ins CPR-Register eintragen lassen, wenn du länger als drei Monate hier arbeitest.

Die Regeln gelten für Staatsbürger der nordischen Länder, d.h. außer Dänemark: Norwegen, Schweden, Finnland und Island.

 

Bürger der EU/EWR und aus der Schweiz

Gemäß den „EU-Regeln der freien Beweglichkeit können Staatsbürger der EU/EWR und der Schweiz in Dänemark frei einreisen, um hier zu arbeiten oder eine Arbeit zu suchen. Wenn du planst, sechs Monate oder kürzer hier zu sein, benötigst du keine Aufenthaltserlaubnis. Planst du aber, drei Monate oder länger in Dänemark zu arbeiten, ist es vorteilhaft, dich sofort registrieren zu lassen und eine CPR-Nummer (dänische Personennummer) zu beantragen.

EU-Bürger sind Staatsangehörige aus Belgien, Bulgarien, Zypern (nur aus dem griechisch-zypriotischen Gebiet), Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Großbritannien, Schweden, sowie Deutschland, Ungarn und Österreich.

EWR-Bürger sind Staatsangehörige aus Island, Liechtenstein und Norwegen. Kommst du aus Norwegen, gelten jedoch die Bestimmungen für nordische Staatsbürger.

Für Staatsangehörige aus der Schweiz gelten dieselben Regeln wie für EU/EWR-Staatsbürger.

 

Bürger aus Staaten außerhalb des Nordens und der EU/EWR

Für Bürger aus Staaten außerhalb des Nordens und der EU/EWR, die nach Dänemark kommen um zu arbeiten, sind die Regeln komplizierter.

Wenn du spezielle Kompetenzen hast, die von dänischen Unternehmen gefragt sind, kann das Verfahren leichter erfolgen. Für alle Bürger aus Staaten außerhalb des Nordens und der EU/EWR gilt aber, dass sie eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis beantragen und erhalten müssen, bevor sie ins Land umziehen und zu arbeiten beginnen. Du kannst aber mit einem Touristenvisum Dänemark besuchen.

Johanna und Malte

 

Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Nordsee, ein guter Lohn – pünktlich gezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Großstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommt die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch.

Johanne und Malte, lies die ganze Geschichte hier

 

Ioana und Sorin

 

Alle haben uns sehr freundlich willkommen geheißen

„Wir lieben unser Land Rumänien, aber jetzt mögen wir auch Dänemark sehr, und es ist jetzt unser Zuhause geworden“, sagt der 37-jährige Sorin Ungureanu, der sich mit seiner Frau Ioana und ihren beiden Kindern so gut eingelebt haben, dass sie im Herbst 2017 ihr Traumhaus in Borris gekauft haben. Borris ist ein Dorf mit ca. 800 Einwohnern. 

„Wir wohnen hier seit 2011 und unsere Kinder sind – so wie wir Erwachsene allmählich auch – in der örtlichen Gemeinschaft voll integriert. Die Einwohner des Dorfes haben uns sehr freundlich willkommen geheißen. Alle sind bereit, uns zu helfen, und wir wohnen hier sehr gern“, sagt Sorin und lächelt seinen dänischen Freund, Erling Søndergaard, zu. Er hat der Familie mit dem Kauf des Hauses geholfen und nimmt als Freund der Familie am Gespräch darüber teil, warum Sorin und Ioana nach Dänemark kamen, und wie sie sich als ausländische Familie in der Ringkøbing-Skjern Kommune befinden.

„Wir haben euch auch gern. Wir spüren ja, dass ihr gern hier lebt, und ihr habt auch selbst viel dafür getan, ein Teil der Gemeinschaft zu werden“, betont Erling und weist darauf hin, dass Sorin u.a. eine Turngruppe für Väter mit Kindern und eine Tischtennismannschaft geleitet hat.

Ioana und Sorin, lies die ganze Geschichte hier