Hohe Steuern bedeuten gute Wohlfahrt

 

Steuerkarte

Alle, die in Dänemark arbeiten und ein Einkommen haben, müssen eine Steuerkarte haben. Die Steuerkarte benötigt dein Arbeitgeber, der verpflichtet ist, vor der Auszahlung des Lohns/Gehalts an dich automatisch Steuern abzuziehen und sie an die Finanzbehörde SKAT zu überweisen.

Aus der Steuerkarte ersiehst du, wie viel Prozent Steuern vom Lohn minus der Abzüge/Freibeträge zu zahlen sind. Dieser Satz wird auf Grund eines Vorauszahlungsbescheids berechnet. Das heißt, du musst angeben, welches Einkommen und welche eventuellen Abzüge/Freibeträge du für den Rest des Jahres erwartest.

Die Finanzbehörde SKAT erstellt am Ende des Jahres eine Übersicht (den Steuerbescheid) über dein Einkommen und die abgezogenen Steuern. Der Steuerbescheid liegt dann im März vor. Im Steuerbescheid ist angegeben, ob du eine Steuernachzahlung leisten musst oder einen Anspruch auf eine Steuerrückzahlung hast.

Die Finanzbehörde SKAT bekommt die meisten Auskünfte direkt von den Arbeitgebern, Banken, Gewerkschaften und der Arbeitslosenversicherung. Du bist aber verpflichtet, die Eintragungen selbst zu kontrollieren und es der Finanzbehörde SKAT mitzuteilen, wenn sie nicht korrekt sind.

Mehr über das dänische Steuersystem, und was die Steuern finanzieren, findest du HIER.

Johanna und Malte

 

Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Nordsee, ein guter Lohn – pünktlich gezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Großstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommt die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch.

Johanne und Malte - Lesen Sie die ganze Geschichte hier

 

Ioana und Sorin

 

Alle haben uns sehr freundlich willkommen geheißen

„Wir lieben unser Land Rumänien, aber jetzt mögen wir auch Dänemark sehr, und es ist jetzt unser Zuhause geworden“, sagt der 37-jährige Sorin Ungureanu, der sich mit seiner Frau Ioana und ihren beiden Kindern so gut eingelebt haben, dass sie im Herbst 2017 ihr Traumhaus in Borris gekauft haben. Borris ist ein Dorf mit ca. 800 Einwohnern. 

„Wir wohnen hier seit 2011 und unsere Kinder sind – so wie wir Erwachsene allmählich auch – in der örtlichen Gemeinschaft voll integriert. Die Einwohner des Dorfes haben uns sehr freundlich willkommen geheißen. Alle sind bereit, uns zu helfen, und wir wohnen hier sehr gern“, sagt Sorin und lächelt seinen dänischen Freund, Erling Søndergaard, zu. Er hat der Familie mit dem Kauf des Hauses geholfen und nimmt als Freund der Familie am Gespräch darüber teil, warum Sorin und Ioana nach Dänemark kamen, und wie sie sich als ausländische Familie in der Ringkøbing-Skjern Kommune befinden.

„Wir haben euch auch gern. Wir spüren ja, dass ihr gern hier lebt, und ihr habt auch selbst viel dafür getan, ein Teil der Gemeinschaft zu werden“, betont Erling und weist darauf hin, dass Sorin u.a. eine Turngruppe für Väter mit Kindern und eine Tischtennismannschaft geleitet hat.

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