ARBEITSLOSIGKEIT IST KEIN THEMA IN RINGKØBING-SKJERN 

Gewerkschaften und Arbeitslosenversicherung

Die meisten dänischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind organisiert. Du hast keine Pflicht, Mitglied einer Gewerkschaft zu sein, auf vielen Arbeitsplätzen erwarten deine Kollegen jedoch, dass du es wirst. Frage eventuell deine Kollegen oder suche im Internet Informationen über Gewerkschaften in deiner Branche.

Die meisten Arbeitnehmer haben auch eine Arbeitslosenversicherung. Durch diese Versicherung wirst du nach einer Periode mit Arbeit berechtigt, bis auf zwei Jahre Arbeitslosengeld zu bekommen, wenn du arbeitslos wirst. Es gibt aber eine Reihe von Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um das Arbeitslosengeld im Falle von Arbeitslosigkeit zu bekommen.

Hier findest du eine Übersicht über ARBEITSLOSENVERSICHERUNG und auf BÜRGER.DK siehst du die Forderungen, die erfüllt werden müssen, wenn du Arbeitslosengeld oder andere soziale Hilfe wegen Arbeitslosigkeit wünscht.

Diese Seiten gibt es nur auf Dänisch. Verwende deshalb gern Google Translate.

In Dänemark haben alle das Recht auf eine staatliche Senioren-  und Krankenversicherung. Viele Arbeitnehmer sichern sich aber darüber hinaus mit ihrer eigenen Rentenversicherung, und in einigen Branchen ist eine branchenübliche Versicherung Teil des Tarifvertrags. Mehr lesen unter VERSICHERUNGEN.

Dänische Unternehmen sind übrigens gesetzlich verpflichtet, eine Erwerbsversicherung zu haben, die die Mitarbeiter absichert, wenn sie sich während der Arbeit verletzen.

 

Johanna und Malte

 

Deutsche Familie zog von Berlin nach Hvide Sande

Die Nordsee, ein guter Lohn – pünktlich gezahlt – und gute Arbeitsbedingungen, mit Platz für ein Familienleben mit Kindern. Dies sind die großen Vorzüge, die das deutsche Ehepaar Malte und Johanna Mayrberger bei der Beschreibung ihres Umzugs von der Großstadt Berlin in den kleinen Hafenort Hvide Sande hervorheben. Dazu kommt die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu kaufen, und dass die Leute hier sehr nett und freundlich sind.

„In Deutschland hätten wir nicht so einfach ein Haus kaufen können. Da muss man über die Hälfte der Kaufsumme bar haben, um für den Rest ein Darlehen aufnehmen zu können. Trotzdem ist es dann noch sehr schwierig und teilweise sogar unmöglich, ein Darlehen zu bekommen“, sagt Malte, und Johanna fügt hinzu:

„Auf jedem Fall hätten wir uns nicht noch ein Kind, Freizeitaktivitäten, ein Auto und jährliche Ferienreisen leisten können“.

Malte und Johanna sind am 1. November vor neun Jahren nach Hvide Sande gezogen und sind schon voll integriert. Beide sprechen fließend Dänisch, genau wie ihre fünfjährige Tochter Rea. Sie spricht auch fließend Deutsch.

Johanne und Malte, lies die ganze Geschichte hier

 

Ioana und Sorin

 

Alle haben uns sehr freundlich willkommen geheißen

„Wir lieben unser Land Rumänien, aber jetzt mögen wir auch Dänemark sehr, und es ist jetzt unser Zuhause geworden“, sagt der 37-jährige Sorin Ungureanu, der sich mit seiner Frau Ioana und ihren beiden Kindern so gut eingelebt haben, dass sie im Herbst 2017 ihr Traumhaus in Borris gekauft haben. Borris ist ein Dorf mit ca. 800 Einwohnern. 

„Wir wohnen hier seit 2011 und unsere Kinder sind – so wie wir Erwachsene allmählich auch – in der örtlichen Gemeinschaft voll integriert. Die Einwohner des Dorfes haben uns sehr freundlich willkommen geheißen. Alle sind bereit, uns zu helfen, und wir wohnen hier sehr gern“, sagt Sorin und lächelt seinen dänischen Freund, Erling Søndergaard, zu. Er hat der Familie mit dem Kauf des Hauses geholfen und nimmt als Freund der Familie am Gespräch darüber teil, warum Sorin und Ioana nach Dänemark kamen, und wie sie sich als ausländische Familie in der Ringkøbing-Skjern Kommune befinden.

„Wir haben euch auch gern. Wir spüren ja, dass ihr gern hier lebt, und ihr habt auch selbst viel dafür getan, ein Teil der Gemeinschaft zu werden“, betont Erling und weist darauf hin, dass Sorin u.a. eine Turngruppe für Väter mit Kindern und eine Tischtennismannschaft geleitet hat.

Ioana und Sorin, lies die ganze Geschichte hier